Die Schachspielerinnen des USV Volksbank Halle haben in der ersten Bundesliga Rang fünf erreicht. Sie unterlagen zwar am Wochenende den Schachfreunden Friedberg mit 2:4, besiegten aber tags darauf die Schachfreunde Deizisau mit 3,5:2,5. Dabei musste das Volksbank-Team beide Partien in Unterzahl bestreuten.

Constanze Jahn musste erkrankt das Bett hüten und konnte die Reise nicht mit antreten. Kurzfristriger Ersatz konnte nicht akquiriert werden. Somit konnte der USV Volksbank nur mit fünf Spielerinnen antreten und lag damit schon vor dem Beginn jeder Partie mit 0:1 im Rückstand.

Gegen Friedberg wurde nach der Niederlage von der ihr Debüt gebenden Ursula Wilhelm gegen die Ungarin Lili Toth rasch ein 0:2 daraus. Dann verkürzte aber Tatjana Melamed, während Andrea Glaser remis spielte (2,5:1,5). Doch Nathalie Straub verlor anschließend in Zeitnot eine Mehrfigur, damit den Spielfaden und schließlich die Partie. Tatiana Kononenko, am ersten Brett spielend, schaffte es nicht, das Endspiel zu gewinnen und musste sich mit einem Remis zufrieden geben. "Mit Fünf tapfer gekämpft und 2:4 verloren", resümierte Teamchef Jürgen ;Luther anschließend.

Gegen Deizisau lief es tags darauf besser. Ursula Wilhelm erreichte als erste sicher ein Remis. Tatjana Melamed und Natalia Straub gewannen ihre Partien, so dass Tatiana Kononenko und Andrea Glaser für den 3,5:2,5-Mannschaftssieg remisieren konnten.
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